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Moritz Schlick, der Wiener Kreis und Ludwig Wittgenstein

Eine Einführung in den Logischen Empirismus und in die PhilosophieLudwig Wittgensteins

Moritz Schlick, Professor für Philosophie an der Universität Wien, war führender Kopf des Wiener Kreises des Logischen Empirismus. Er wohnte in der Prinz-Eugen-Straße, wo eine Gedenktafel an ihn erinnert. Am 22. Juni 1936 wurde Schlick auf der Philosophenstiege der Wiener Universität von einem nationalistisch-katholischen ehemaligen Studenten erschossen. Am Ort der Tat erinnert eine Gedenktafel im Fußboden an Moritz Schlick. Ihr Text lautet: „Moritz Schlick, Protagonist des Wiener Kreises, wurde am 22. Juni 1936 an dieser Stelle ermordet. Ein durch Rassismus und Intoleranz vergiftetes geistiges Klima hat zur Tat beigetragen“. Alle Mitglieder des Wiener Kreises wurden von den Nazis vertrieben. Da sehr viele von ihnen in die USA gingen, übten die Logischen Empiristen starken Einfluss auf die Philosophie in den USA aus.

Ludwig Wittgenstein wuchs im väterlichen Palais in der Alleegasse, heute: Argentinierstraße, auf. Durch seinen „Tractatus logico-philosophicus“ erlangte er internationale Aufmerksamkeit und wurde der meistdiskutierte Wiener Philosoph. Er beeinflusste die österreichische Literatur der Nachkriegszeit (Ingeborg Bachmann) und wird bis heute in Symposien und Publikationen gewürdigt. Sein „Denkmal“ ist das von ihm für seine Schwester Margaret Stonborough-Wittgenstein errichtete „Haus Wittgenstein“ in der Parkgasse im 3. Bezirk.

Datum

13. März 2019
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Zeit

18:30 bis 20:00

Eintritt

Freie Spende

Ort

Bezirksmuseum Wieden
Klagbaumgasse 4 , 1040

Weitere Informationen:

1, 13A, 62, Badner Bahn